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Gefaltete Zeitungen

Forschung und Innovation aus Niedersachsen auf der HANNOVER MESSE 2026

Neue Technologien für Energie, nachhaltige Materialien und digitale Transformation: 14 Forschungseinrichtungen präsentieren ihre Entwicklungen am Gemeinschaftsstand „Niedersachsen Innovation und Forschung“ (Halle 11, Stand B56).


Hannover – Wie lassen sich Energieversorgung, Produktion und Mobilität nachhaltiger, effizienter und resilienter gestalten? Antworten auf diese Fragen liefern Forschungsprojekte aus Niedersachsen, die auf der HANNOVER MESSE 2026 präsentiert werden. Am Gemeinschaftsstand „Niedersachsen Innovation und Forschung“ in Halle 11, Stand B56 zeigen Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstitute innovative Lösungen für zentrale Herausforderungen der Industrie und Gesellschaft. Gefördert wird der Gemeinschaftsstand vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.


Die HANNOVER MESSE gilt als weltweit wichtigste Industriemesse und bringt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politische Akteure zusammen. In der Forschungshalle der Messe erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in neueste Entwicklungen aus Bereichen wie Energietechnologien, Kreislaufwirtschaft, Photonik, Künstliche Intelligenz und Robotik.



Der Gemeinschaftsstand „Niedersachsen Innovation und Forschung“ bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel ist es, Forschungsergebnisse sichtbar zu machen, neue Kooperationen zu ermöglichen und innovative Technologien schneller in industrielle Anwendungen zu überführen.


Hochschule Osnabrück – Resiliente elektrische Energieversorgung

Die Hochschule Osnabrück zeigt modulare 2nd-Life-Batteriespeicher für eine resiliente Energieversorgung. Die Systeme ermöglichen innovative Netzstrukturen für Schnellladesäulen und Microgrids. Sie können verschiedene Energiequellen wie Stromnetz, Photovoltaik oder dezentrale Kraftwerke integrieren. Anwendungen sind beispielsweise in kritischer Infrastruktur wie Polizei oder Feuerwehr denkbar.


Hochschule Hannover – Reststoffe für Kunststoffe der Zukunft

Die Hochschule Hannover entwickelt neue Materialien aus biogenen Reststoffen. Projekte wie I-RoBi und SpaPlast II nutzen Pflanzenfasern aus Mooren oder Spargelreste als nachhaltige Rohstoffe für Kunststoffanwendungen. Ziel ist eine ressourcenschonende Nutzung regionaler Materialien. Damit entstehen innovative Lösungen für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft.


Energie-Forschungszentrum Niedersachsen – Transformation des Energiesystems Niedersachsen

Das Forschungsprogramm TEN.efzn gehört zu den größten Energieforschungsinitiativen Deutschlands. Mehr als 180 Forschende aus 18 Einrichtungen arbeiten an Lösungen für ein klimaneutrales Energiesystem. Die Themen reichen von Wasserstoff über Windenergie bis zu Digitalisierung und sozialen Dynamiken der Energiewende. Ein eigenes Transfersystem bringt Forschungsergebnisse schnell in die Anwendung.


Leibniz Universität Hannover – Recyclingkonzepte für kunststoffbasierte Automobilkomponenten

Das Projekt REMOTIVE untersucht neue Recyclingstrategien für Kunststoffbauteile im Automobilbau. Viele Fahrzeugteile bestehen aus komplexen Materialmischungen und sind schwer wiederverwertbar. Das Projekt vergleicht erstmals verschiedene Recyclingverfahren direkt an automobilen Bauteilen. Ziel ist eine bessere Integration von Kunststoffen in den Wertstoffkreislauf.


Leibniz Universität Hannover – Integrierte Photonik für Gesundheit, Sicherheit und Industrie

Der Exzellenzcluster PhoenixD zeigt Photoniklösungen für Gesundheit, Sicherheit und Industrie. Ein Exponat verwandelt Smartphones mithilfe optischer Sensorik in mobile Diagnosegeräte. Ein weiteres System demonstriert Quantenschlüsselaustausch für abhörsichere Kommunikation. Die Forschung stärkt digitale Souveränität und neue Anwendungen der integrierten Photonik.


Medizinische Hochschule Hannover – ASCEND: Exzellenzzentrum für translationale Versorgung bei Amputationen

Das Projekt ASCEND verbindet medizinische Forschung, Neurotechnologie und industrielle Entwicklung. Ziel ist eine verbesserte Versorgung von Menschen mit Amputationen. In Kooperation mit dem Prothetikhersteller Ottobock entstehen neue Lösungen für Chirurgie, Prothetik und digitale Rehabilitation. Die Initiative steht beispielhaft für translationale Medizinforschung aus Niedersachsen.


TU Clausthal – Brick by Brick

Die TU Clausthal präsentiert eine KI-gestützte Roboteranlage zur automatisierten Zerlegung und Sortierung von Bauteilen. Kameras erkennen Komponenten und klassifizieren sie für Recyclingprozesse. Demonstriert wird dies unter anderem an Klemmbausteinkonstruktionen und Computerbauteilen. Die Anlage ist Teil der Forschung im Zukunftslabor Circular Economy.


Hochschule Emden/Leer – Reibung reduzieren – PFAS vermeiden

Die Hochschule Emden/Leer erforscht PFAS-freie Materialien für bewegte Kunststoffbauteile. Ziel ist es, umweltkritische Additive wie PTFE zu ersetzen und gleichzeitig Reibung zu reduzieren. Alternative Compounds werden dafür tribologisch getestet. Unternehmen können so nachhaltigere Materialien für industrielle Anwendungen einsetzen.


Ostfalia Hochschule – SmartHome Forensics

Das Projekt SmartHome Forensics untersucht digitale Spuren in vernetzten Haushaltsgeräten. Smarte Systeme speichern zahlreiche Umgebungs- und Nutzungsdaten. Diese können bei der Aufklärung von Straftaten im privaten Umfeld relevant sein. Die Forschung entwickelt Methoden, um solche Daten forensisch auszuwerten.


TU Braunschweig – SynTrac: Synergies of Highly Integrated Transport Aircraft

Das Forschungsprojekt SynTrac untersucht neue Flugzeugkonzepte für eine klimaneutrale Luftfahrt. Wissenschaftler analysieren das Zusammenspiel von Aerodynamik, Strukturmechanik und Antriebssystemen. Ziel ist eine höhere Integration der Systeme und damit eine deutlich bessere Energieeffizienz zukünftiger Flugzeuge.


Jade Hochschule – Emissionsfreie Prozessdampferzeugung mittels H₂-O₂-Verbrennung

Die Jade Hochschule stellt ein Verfahren zur emissionsfreien Erzeugung von Prozessdampf vor. Durch die Verbrennung von Wasserstoff und Sauerstoff kann überhitzter Dampf mit Temperaturen von bis zu 2000 °C erzeugt werden. Das Verfahren ermöglicht die Dekarbonisierung energieintensiver Industrieprozesse. Ein speziell entwickelter H₂-O₂-Brenner bildet die Grundlage der Technologie.


Universität Osnabrück – KI-Wissenschaftler: Die Zukunft wissenschaftlicher Entdeckung

Die Initiative AI for Science entwickelt KI-Systeme, die aktiv an wissenschaftlicher Forschung mitwirken. Diese Systeme können Experimente entwerfen, Daten analysieren und neue Hypothesen generieren. Ziel ist eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz. Die Forschung eröffnet neue Möglichkeiten für Wissenschaft und Industrie.


Ostfalia Hochschule – RoboSON

Das Netzwerk RoboSON unterstützt Unternehmen bei der Einführung von Robotik-Anwendungen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren von Schulungen und Technologietransfer. Das Projekt fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Region Südost-Niedersachsen. RoboSON ist Teil des Transformationsnetzwerks ReTraSON.


IPH – Spielerisch KI und Robotik entdecken

Das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover präsentiert einen Spider-Roboter mit KI-gestützter Sprachsteuerung. Sprachbefehle werden automatisch erkannt und von einem Large Language Model in Bewegungsbefehle übersetzt. Der Roboter navigiert damit durch einen Hindernisparcours. Das Exponat vermittelt anschaulich die Funktionsweise moderner KI- und Robotiksysteme.

 
 
 

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