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Checkliste für Standservices

Eine Messe besteht nicht nur aus dem schön gestalteten Stand, der die Besucher rein optisch anspricht. Das Wichtigste: Funktionieren muss alles! Dabei sind es gerade die Kleinigkeiten, die der Besucher nicht sehen kann, auf die es wirklich ankommt. All die Anschlüsse und technischen Details, die dafür sorgen, dass Kommunikationsmöglichkeiten und technische Anlagen funktionstüchtig sind, müssen installiert sein – sehen soll sie aber niemand.



Standtechnik


Abhängungen: Abhängungen werden individuell gestaltet und das Messedesign muss vorher festgelegt sein!


Stromanschluss: Die Stromanschlüsse müssen genau dort liegen, wo auch das technische Gerät eingesetzt werden soll. Faustregel: Kurze Wege für Kabel und Anschlüsse! Keine Stolperfallen konstruieren!


Wasseranschluss: Neben dem Wasseranschluss kann ein Druckluftanschluss nötig sein, dies muss vorab mit dem Messedienstleister abgesprochen werden!


Beleuchtung und Lichttechnik: Messedesign beachten! Was soll in hellem Licht erscheinen, was soll indirekt ausgeleuchtet werden? Sind eventuell Vorführungen unter Einsatz von Licht geplant?


Verankerungen: Befestigungen für Stand und Standtechnik im Hallenboden mit dem Veranstalter absprechen!



Kommunikationstechnik


Anschlüsse für Kommunikationstechnik: Telefon, Internet, WLAN – nicht nur an die Anschlüsse denken, sondern auch an die nötigen Geräte!


Netzwerkverbindungen: Sind in verschiedenen Längen erhältlich, meist bis 90m Länge.


Antennenanschlüsse: Werden nicht in jedem Fall gebraucht, eventuell mit Alarmierungslautsprecher kombinieren!


Audio- und Videotechnik: Auf gute Positionierung für Vorträge und weitere Anlässe achten!



Sicherheitstechnik


Sprinkleranlagen: Nur nötig, wenn vom Veranstalter nicht installiert


Rauch- und Gasabzüge: Eventuell nötig bei speziellen Vorführungen und Experimenten


Feuerlöscher: Unbedingt gut zugänglich positionieren!


Imprägnierungen: Teilweise gegen Brand nötige Imprägnierungen von Möbeln und Ausstellungsstücken durchführen


Genehmigungen: Für die Verwendung brennbarer Flüssigkeiten oder für den Einsatz von Gasen sind teilweise Genehmigungen nötig. Vorab informieren!


Versicherungen

Transport- und Ausstellungsversicherung: Hier sollte man möglichst Kombiangebote wählen und mit dem Logistikunternehmen über die Höhe der Standardversicherung sprechen. Es gilt darauf zu achten keine zu hohe Versicherung abzuschließen!


Diese Standservices können von einigen Unternehmen bzw. deren Mitarbeitern selbst durchgeführt werden. Wichtig ist, vorab zu klären, welche Dienste wirklich nötig sind. Dienstleister sind wahrscheinlich in größerer Zahl vorhanden und hier gilt es, Preise und Referenzen zu prüfen. Gerade für die Standservices sollte eine längere Zeit der Planung einkalkuliert werden, damit man den besten Anbieter finden kann. Allerdings werden die nötigen Services teilweise auch durch den Veranstalter sichergestellt, dann müssen vor Ort Absprachen mit den ausführenden Gewerken getroffen werden. Zusätzliche Dienste müssen in dem Fall mit dem Veranstalter abgesprochen werden und sind nicht selten genehmigungspflichtig. Hier sollte man sich vorab erkundigen, wofür eine Genehmigung benötigt wird und inwieweit man den Stand individuell anpassen kann.


Es ist empfehlenswert Hallenübersichten oder eine Übersicht über das Freigelände zur Planung der verschiedenen Anschlüsse zu nutzen. Diese sollten möglichst nah an die Geräte gelegt werden, für die der jeweiligen Anschluss benötigt wird. Kabel sollten nicht sichtbar sein und sind unter Teppichen oder in Kabelkanälen zu verbergen – schon allein aus Gründen der Sicherheit.


Fazit: Die Standservices sollen derart angelegt sein, dass sie zwar funktionieren, vom Besucher allerdings nicht zu sehen sind.


bereitgestellt von FAIRworldwide GmbH



ÜBER Alesja Alewelt


Alesja Alewelt, M.A. ist seit mehr als 15 Jahren Messemanagerin. 2008 gründete sie die Bremer Messeagentur FAIRworldwide, mit der sie sich erfolgreich auf die Umsetzung von Gemeinschaftsständen spezialisiert hat. Zuvor sammelte sie bereits umfassende Erfahrungen bei Messeveranstaltern in München und Melbourne (Australien). Aktuell engagiert sich Alesja Alewelt für neue Konzepte zur Optimierung von Prozessen in der Branche, insbesondere durch die Nutzung neuer Technologien.